Fahrbericht - KTM 1290 Super Adventure R

Alles was nirgens rein passt.

Fahrbericht - KTM 1290 Super Adventure R

Beitragvon OSM62 » 12.01.2018, 22:31

Nach der Suzuki GSX S 1000 bin ich letzte Woche in Almeria auch noch eine
Marke gefahren zu der ich sonst auch nicht so die Möglichkeit habe.
Da Pässe und viel Kilometer angesagt waren habe ich mich für die
KTM 1290 Super Adventure R entschieden.

Bild

Leistung wie meine S 1000 XR die ich gefahren bin, und auch sonst recht modern,
war ich gespannt wie sich dieser 2 Zylinder fahren wird. War ich doch im letzten
Herbst noch die Ducati Multistrada 950 und 1200 S gefahren, deren Fahreindrücke
in meinem Kopf noch präsent sind.
Nachdem ich mich nach dem einschalten der Zündung in den vielen Untermenüs
davon überzeugt habe, das die KTM nicht durch irgendwas auf "lahm und weich"
gestellt ist, konnte die Tour los gehen.
Schon beim losfahren der erste "Aha-Effekt". Dank E-Gas gelingt das losfahren ohne
Probleme. Auch die weiteren Schaltvorgänge gehen angenehm, aber leider ohne
Assistenten leicht von statten. Dank langer Federwege kann man schon bei den
eigentlich den Verkehr langsamer machenden Bodenwellen einfach das Tempo
beibehalten. Hinter Los Gallardos ging es dann Richtung Bédar in die Berge.
Hier dürfte nun das Fahrwerk zeigen über welche Eigenschaften es verfügt.
Nach der überhandlichen Suzuki des Vortags war ich angenehm angetan von dem
hier neutralen Einlenkverhalten natürlich unterstütz durch das 21 Zoll Vorderrad.

Bild

Eine schöne/lustige Eigenschaft der KTM 1290 Super Adventure R ist dank der
vorhandenen 160 PS und gut Drehmoment beim Durchbeschleunigen über
Bodenwellen ab und zu abhebende Vorderrad. So kann man mit den starken,
nackten Motorrädern in der Gruppe sehr locker mitfahren, obwohl unsere Gruppe
dank des angeschlagenen Tempos immer kleine Umwege in die Tour eingebaut hat
wie hier über das Observatorium auf dem Calar Alto.

Bild

Weiter ging es dann bis zur Rennstrecke in Almeria. Dort wollte nun doch unbedingt
ein Kollege die KTM fahren. Ich bin dann mit einer BMW F 700 GS den Rest der Tour gefahren.
Noch einfacher zu fahren ist so ein BMW ja, aber was fehlt ist LEISTUNG.

Unter den 2 Zylinder SUV-Mopeds die ich gefahren bin, eigentlich alle GS-BMW, Multistrada
950 und 1200 S und jetzt die KTM 1290 Super Adventure R ist die KTM für mich das
interessanteste Motorrad. Es verbindet reichlich Leistung mit runder Fahrbarkeit, hat eine
relativ leichtgängige Schaltung und lässt sich leicht und gut kontrollierbar auch durch Enge
Serpentienen bewegen. Im Moment würde ich die KTM den Multistradas vorziehen.
Obwohl die neue Multistrada 1260 die Karten wieder neu mischen wird.

Hier habe ich noch ein paar Bilder von der Testfahrt:
http://www.bmw-motorrad-bilder.de/mb/th ... 95&page=15
Benutzeravatar
OSM62
Administrator
 
Beiträge: 192
Registriert: 12.10.2006, 20:52
Wohnort: Bitzen
Postleitzahl: 57539
Motorrad: S 1000 R

Fahrbericht - KTM 1290 Super Adventure R

Werbung

Werbung
 

Re: Fahrbericht - KTM 1290 Super Adventure R

Beitragvon wintermoped » 03.04.2018, 22:42

Hab mir genau das Ding nach dem Verkauf der R1200GS LC zugelegt. Wie immer beim Motorradkauf ohne vorherige Probefahrt - erhöht die Vorfreude :D . Die BMW hab ich verkauft weil es mich genervt hat, das die Kiste immer wieder Aussetzer hat (wegen Traktionskontrolle) wenn man mal richtig angast. Das hat die Orange nicht, bzw. nicht so erkennbar. Vorderbeinchen heben leicht gemacht. Der tatsächliche Preis für das Mj. 2017 welches mit dem Mj. 2018 identisch ist, liegt im Vergleich zur BMW im günstigen Bereich, zumal die Serienausstattung umfangreicher ist.
Fuhrpark Papa: KTM 950 Superenduro 08-, BMW G 650 Xchallenge 09-, KTM 1290 Super Adventure R 18-,
Fuhrpark Mama: BMW F650GS 12-
Fuhrpark Tochter (Bj. 2011): Vespa GTS 300 Supersport (Papi darf auch damit fahren, ab und zu)
damit ist die Garage voll ;-)
wintermoped
 
Beiträge: 231
Registriert: 15.12.2009, 12:59
Wohnort: Niederbayern


Zurück zu Off Topic

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast