Ölleck

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MünchnerBua
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Ölleck

Beitrag von MünchnerBua » 12.06.2018, 20:31

Hallo liebe Forumsgemeinde,

im April diesen Jahres habe ich den ersten (und ersten eigenen) Ölwechsel bei meiner XM gemacht.
Kurz darauf viel mir auf, dass sich an der Ölablassschraube minimal Öl angesammelt hatte. ICh war mir nichtmehr sicher, ob ich den Kupferring getauscht hatte und hab bei dem Versuch, die Ölablasschraube zu öffnen in die Falsche richtung gedreht und bestimmt über die soll 40NM angezogen. Nachdem ich den Kupferring gegen einen neuen getauscht habe, bestand das Problem immer noch.

Meine Überlegung ist, mit Loctite das Gewinde abzudichten.

Würdet ihr auch so vorgehen?

Vielen Dank für Eure Vorschläge!

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Doppio
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Re: Ölleck

Beitrag von Doppio » 12.06.2018, 21:33

Gewindeabdichtung mit Loctite? Never ever. Als erstes würde ich einen neuen Dichtring nehmen und nochmal testen. Der Ring muß flächig abdichten, notfalls erneut die Dichtflächen reinigen und ölfrei machen. Nur im worst case könnte man sich Gedanken um Teflonband machen, das ums Gewinde gewickelt wird - Klempnerzubehör.

Ist beim Original eine Kupfer- oder Aludichtscheibe verbaut? Es sollte auch nur EINE Scheibe verbaut sein...

Schöne Grüße,
Doppio
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MünchnerBua
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Re: Ölleck

Beitrag von MünchnerBua » 12.06.2018, 21:39

Alles klar, Verstanden. ;)
Ich hab beim letzten Mal den Ring so schnell wie möglich getauscht, damit nicht zu viel Öl verloren geht. (Mir ist erst danach aufgefallen, dass ichs zurückschütten hätte können).
Dann mach ich wohl notgedrungen einen zweiten Ölwechsel nach 600 km, die 30,- lassen sich verkraften.

Könnte es sein, dass ich durch das zu feste Anziehen das Gewinde im Block beschädigt habe?

Vielen Dank für deine Geduld!

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treelo
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Re: Ölleck

Beitrag von treelo » 13.06.2018, 14:12

Hallo,

solange die Schraube nicht durchdreht, sollte doch alles in Butter sein.
Wenn ich sie mit 40Nm anziehe, habe ich auch immer ein wenig Schiss, dass das Gewinde dabei flöten geht.
Der Dichtring ist aus Kupfer, vorher die Kontaktflächen penibel säubern >Sandkörner etc.

Grüße Stephan
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Re: Ölleck

Beitrag von MünchnerBua » 12.07.2018, 18:10

Hallo Zusammen,

eben die Gute von der Werkstatt abgeholt... die Schraube hatte am Winkel Kopf-Gewinde über 180° einen Riss.

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Re: Ölleck

Beitrag von Doppio » 12.07.2018, 19:49

MünchnerBua hat geschrieben:Hallo Zusammen,

eben die Gute von der Werkstatt abgeholt... die Schraube hatte am Winkel Kopf-Gewinde über 180° einen Riss.
DAS ist allerdings heftig! Aber wenigstens eine Auflösung des Problems. Wie kann das passieren? Zu festes Anziehen? Materialfehler? Sabotage?

Schöne Grüße,
Doppio
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Re: Ölleck

Beitrag von Nobu » 12.07.2018, 20:46

Helft mir mal bitte,
Was ist ein Winkel Kopf-Gewinde ?

Gruß Nobu
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Re: Ölleck

Beitrag von X-Treiber » 12.07.2018, 21:13

Er meint wohl den Übergang von Schraubenkopf zum Gewinde hin (an der Schraube selbst, nicht dem Gewinde des Motorblocks, o.ä.)
Schrauben wie diese, an denen ein Bund als Fläche zur Abdichtung vorhanden ist, sprich ein Dichtung beigelegt werden kann, sind in genau diesem Bereich verjüngt. Die Schraube hat also eine Schwachstelle (Sollbruchstelle) und tat demnach genau was sie sollte: selbst brechen, ehe das Gewinde am Motorgehäuse ernsthaften Schaden nimmt.

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Re: Ölleck

Beitrag von Nobu » 12.07.2018, 22:09

Danke, verstanden...

Gruß Nobu
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Re: Ölleck

Beitrag von MünchnerBua » 20.07.2018, 18:12

@Doppio: Um es gelinde auszudrücken: "Anwenderfehler" Ich habe versucht, die Schraube in die flasche Richtung zu öffnen...

Danke X-Treiber fürs erklären, war doof geschrieben von mir.

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